Geposted am Dienstag 16 März 2010
Mokassins sind eine der ältesten Schuharten der Welt und primär als die Schuhe der Indianer bekannt. Mokassins werden auch Slipper oder (irrtümlich) Bootsschuhe genannt und sind Schlupfschuhe mit bestimmten Merkmalen wie bspw. eine dünne flache Sohle, die zum Anschleichen (Indianer!) geeignet ist und einem Schaft, der unter dem Fuß herumgeführt wird.
Je nach Design ist ein Mokassin mal mehr oder mal weniger verziert: Steppnähte, Bommel, Schleifen und ein mit Kräuseln eingenähtes Mokassinblatt gehören fast immer zu der Standardausstattung eines Mokassins. Das am häufigsten und ursprünglich verwendete Material ist braunes Wildleder. Heutzutage gibt es die Schuhe aber auch aus buntem Glattleder oder Synthetik-Materialien.
In den 80er und 90er Jahren hatte der Schuh Kultstatus und selbst das beste Outfit war ohne Mokassins nicht komplett. Im Zuge des 90er-Revivals, das uns seit geraumer Zeit – samt passendem Outfit – eingeholt hat, sehen wir den Mokassin mehr und mehr in den aktuellen Schuh-Kollektionen bekannter Labels. Der aufkommende Hype um Mokassins lässt sich nicht zuletzt dadurch erklären, dass der Mokassin zu beinahe jedem stylischen Outfit passt. Egal, ob Western-, Casual-, Büro- oder College-Outfit – der Mokassin unterstreicht mit einer klassischen und zurückhaltenden Note den Look!
Beachten sollte man, dass der Mokassin nicht unbedingt für ein richtiges Outdoor-Outfit geeignet ist. Mokassins sind aufgrund ihrer Verarbeitungsweise und ihres Materials weder wasserdicht noch besonders wärmebeständig! Lange Spaziergänge können so schnell zur Tortur werden, da die sehr dünne, ungepolsterte Sohle der Mokassins kein ausreichend komfortables Fußbett bietet! Wer aber ein lässiges Outfit für die Uni oder für das Büro mit stylischen Schuhen kombinieren möchte, der liegt mit dem Trendschuh des Frühjahrs – dem Mokassin – genau richtig!
